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How we work

20blue arbeitet an der Schnittstelle von Wissenschaft, Praxis und Kunst. AI‑first‑Research, Expert Hubs und agile Denkweisen sind unser Fundament. 15 Jahre Transferpraxis und Beschäftigung mit den aktuellen Herausforderungen transformativer Wissenschaft führen dazu, dass wir unsere Methoden 2026 neu aufstellen: Unsere Methode „Agiles Denken“ trennt sauber zwischen Research, Transfer und Implementierung. Problemorientierte Forschung, in der Wissenschaft und Praxis eng kooperieren, haben wir für unsere Arbeit als Research Institute mit dialogischen Elementen als Methodenangebot ausformuliert.

Systematisch und kooperativ

Unser Fundament

Prozessdenken und Partnerschaftlichkeit zeichnen unsere Research-Arbeit aus:

  • AI‑first – KI hilft uns, komplexe Datenlagen zu durchdringen, Muster zu erkennen und Ergebnisse adressatengerecht aufzubereiten.
  • Expert Hubs – Für jedes Projekt kuratieren wir ein Team aus passenden Expert:innen aus Wissenschaft und Praxis.
  • Agiles Denken – Wir arbeiten iterativ: in Sprints, mit Feedback‑Schleifen und lernenden Hypothesen statt starrer Wasserfall‑Pläne.
  • Realismus – auf Grundlage vieler Projekte können wir gut abschätzen, welche Methode zu Ihrem Anliegen und Ihrer Organisation am besten passt. So vermeiden wir Enttäuschungen.

Grundsätzlich bieten wir zwei verschiedenen Kooperationsmodelle, die auf die verschiedenen Möglichkeiten einer Organisation in der wissensbasierten Entscheidungsfindung eingehen.

Gemeinsam voran: kooperative Forschung im Maschinenraum

Für eine Zeitlang rücken Wissenschaft und Praxis zusammen: das Problem zu lösen wird zu einer gemeinsamen Angelegenheit. Dafür braucht es Regeln, Vertrauen und Zeit. Ein gemeinsames Forschungs‑ und Lernkomitee aus Organisation und Expert Hub gestaltet den Prozess, entscheidet über Fragen und Methoden und reflektiert laufend Ergebnisse. Voraussetzung sind Einblick in Ihren „Maschinenraum“, ein gemeinsamer Code of Conduct und Zeit. Das Prinzip der forschenden „Vermengung“ ist ideal für Innovations‑ und Transformationsprojekte, in denen Organisationen grundsätzliche Veränderungen anstreben, die nachhaltig wirken und möglichst viele Stakeholder:innen und Mitarbeitende mitnimmt.

Stichworte:

  • gemeinsames Forschungs‑ und Lernkomitee
  • Mindestlaufzeit ca. 1 Jahr, Krisen eingepreist
  • Salon & Artist Community als Resonanzräume

Der dazu passende Service ist der Praxis-Forschungsrat.

Agiles Denken: Research und Transfer

In der Systematisierung verbinden wir Forschung und Transfer – bei einmaligen Projekten und in wiederkehrenden Zyklen. Wir beobachten Themen, aktualisieren Wissensstände und bringen Ergebnisse in Ihre Organisation. Optional binden wir spezialisierte Beratungspartner ein, wenn Handlungsempfehlungen in konkrete Strategien oder Programme übersetzt werden sollen.

Stichworte:

  • einmalige Projekte oder wiederkehrende Research‑Zyklen
  • Transfer über Workshops, interne Formate und kuratierte Formate
  • optionale Beratung mit externen Partner:innen

Durchblick mit Methode: Seit 2011 haben wir rund 120 Kunden mit wissenschaftlichen Insights begleitet, beraten und weitergebracht. Methodisch und unabhängig moderieren wir in diesem Prozess zwischen dem Ergebnisinteresse unserer Mandant*innen und dem Erkenntnissinteresse unserer handverlesenen Expert Community.

Umsetzung? Wir empfehlen gern weiter!

Wenn aus Erkenntnissen konkrete Programme, Strategien oder Maßnahmen werden sollen, binden wir spezialisierte Partner:innen ein – etwa Zukunftsforscher:innen, Nachhaltigkeitsberater:innen oder Organisationsentwickler:innen. 20blue bleibt dabei Mittlerin zwischen Wissenschaft und Praxis und sorgt dafür, dass der Wissensstand die Basis jeder Beratung bleibt.

Streng methodisch – aber agil

Beide Modelle basieren auf sozialwissenschaftlichen Methoden, hermeneutischer Auswertung und – wo sinnvoll – künstlerischen Interventionen. Wir passen Tiefe und Intensität der Zusammenarbeit gemeinsam mit Ihnen an. Unser Versprechen bleibt: Durchblick mit Methode – AI‑first, human curated.

Community-basierte Arbeitsweise

Rund 300 Expert*innen in der Expert Community und eine steigende Zahl von Künstler:innen in der Art Community sind das Herz unseres Unternehmens. Viele von ihnen sind schon lange Teil unseres fachlichen Netzwerks, das kontinuierlich wächst. Mit den passenden Menschen aus unseren Communities bilden wir je nach Projekt und Auftrag den passenden Expert Hub, oft interdisziplinär, oft international. Fachleute aus Wissenschaft und Praxis können sich jederzeit bei uns für eine freiberufliche Tätigkeit bewerben.

Agiles Denken

Forschungsfrage & Scope

Am Anfang steht eine klare Fragestellung: einmalig oder wiederkehrend, fokussiert auf ein Thema, eine Zielgruppe oder einen Diskurs. Wir schärfen gemeinsam, was beantwortet werden soll und in welcher Tiefe.

Expert Hub & Set-Up

Wir stellen einen passenden Expert Hub aus unserer Expert und ggf. Art Community zusammen und richten die notwendigen Daten‑ und Informationsräume ein – von Studienlagen über Monitoring‑Quellen bis zu Interviews. KI unterstützt beim Screening und bei der Strukturierung von Material. Zu einem späteren Zeitpunkt empfehlen wir ggf. Berater:innen zur Implementierung.

Research Sprints & Monitoring

Je nach Projekt arbeiten wir in einem einmaligen Research‑Sprint oder in wiederkehrenden Zyklen. Wir sammeln Daten, analysieren Entwicklungen, identifizieren Muster und aktualisieren Wissensstände – mit dokumentierter Methodik und klaren Zwischenergebnissen.

Kompilation

Kompilation umfasst für uns zwei wichtige Aspekte: die inhaltliche Aufbereitung der Ergebnisse und die Redaktion für den Output im richtigen Format. Mit der inhaltlichen Aufbereitung stellen wir sicher, dass wir aus dem Wissen und der Recherche unserer Expert Community die richtigen Schlüsse und Handlungsempfehlungen für unsere Kunden destillieren. Im Grunde leisten wir damit auch eine Rück-Übersetzung vom Erkenntnisinteresse unserer Expert*innen zum Ergebnisinteresse unserer Kunden. Die Aufbereitung verdichtet und fokussiert außerdem die Ergebnisse. Aus einem Fazit am Ende einer Untersuchung wird so etwa eine Executive Summary, die alle wichtigen Erkenntnisse auf einen Blick voranstellt. Das Niveau unserer sprachlichen Redaktion und das Format, in dem wir ein Projekt abgeben, passen wir direkt an die Anforderungen des Projektes und unserer Kunden an. Agenturen brauchen häufig nur unser Wissen in möglichst weiterverwertbaren Formaten, um in ihrem eigenen Stil und ihrer eigenen Bildsprache weiterzuarbeiten. Für andere Projekte erarbeiten wir Studien und Publikationen, die wir veröffentlichungs- und druckreif bei unseren Kunden abliefern.

Transfer

Wir verdichten die Ergebnisse in Formaten, die zu Ihrer Organisation passen: Executive Summaries, Hintergrund‑Papers, Dashboards oder Dossiers. KI kann helfen, Varianten für unterschiedliche Zielgruppen vorzubereiten; die inhaltliche Gewichtung übernimmt der Expert Hub.

Über Erkenntnis- und Ergebnisinteresse

Auch der Wissensschatz einer Person ist im richtigen Kontext eine Art Datensatz. Die Wahrheit in den Daten zu erkennen ist nicht einfach. Datenliebe ist nicht das gleiche wie Datenkompetenz. Methodenskills und eine offene Ergebniserwartung sind wichtiges Handwerkszeug auf dem Weg zur guten Antwort. Die größte Herausforderung wissensorientierten Handelns aber besteht darin, Aufwand und Ergebnis in Einklang zu bringen: Wie viel Zeit muss ich investieren, um ein valides Ergebnis zu liefern? Wie teile ich die Fragestellung klug auf, damit ich in der gegebenen Zeit trotzdem zu einem validen Ergebnis komme? Das Erkenntnisinteresse von Expertinnen und Experten, insbesondere aus der Wissenschaft, und das Ergebnisinteresse von Entscheider*innen in Wirtschaft und Politik stehen sich oft diametral gegenüber. Wenn also Fachleute und Entscheider*innen zusammensitzen, ist oft eine Moderation nötig. Diese Rolle spielt 20blue – mit dem Erfahrungsschatz aus über 1.000 Projekten haben wir schon fast alles erlebt, was passieren kann, wenn Wissenschaft und Praxis, wenn Spezialistentum und Managerdenke aufeinandertreffen. Ein heikler Moment – aber wenn er richtig moderiert wird, auch ein besonders fruchtbarer.

Sozialwissenschaft ist Methode

Unsere Arbeit unterscheidet sich von denen klassischer Marktforscher, deren Geschäftsmodell auf Umfragen basiert. Warum? Nun, zum einen gibt es davon viele, die etwas vom Geschäft verstehen. Zum anderen glauben wir, dass geistes- und sozialwissenschaftliche Erkenntnisse und Methoden der Komplexität unserer Entscheidungen häufig besser gerecht werden können als eine x-beliebige Umfrage, bei der wir ja nur herausfinden können, wie Menschen sich zu bekannten Phänomenen verhalten. Sofern sie nicht lügen. Wir nutzen sozialwissenschaftliche Methoden. Qualitative Methoden führen in jedem Studiensetting, auch wenn wir sie bisweilen mit quantitativen ergänzen. Qualitativ bedeutet landläufig: nicht repräsentativ. Aber schmälert das wirklich die Erkenntnis? Um herauszufinden, wo der Schuh drückt und welche Wünsche eine bestimmte Gruppe hat, ist eine diskursanalytische Auswertung eines Gesprächs mit diesen Personen oftmals hilfreicher als ein Multiple-Choice-Fragebogen. Denn mittels linguistischer Methoden kann ich auch dem unknown known auf die Spur kommen, implizitem Wissen. Nutzerbiographien wiederum sind äußerst hilfreich, um zu erkennen, wie Menschen auf gesellschaftliche Trends reagiert haben. Diese explorativen Methoden sind nicht repräsentativ, stimmt. Aber für den Alltag in Unternehmen und Organisation geht es häufig um Entscheidungsfragen – und qualitative Methoden sind viel besser geeignet, mehrschichtige Antworten zu geben. Ja, Komplexität ist unser Revier. Unsere Leistung ist es, die einzelnen Punkte miteinander zu verbinden und Ihnen eine Erklärung für bestimmte Phänomene zu liefern. Die Heimat von 20blue (bis 2020: Nimirum) sind die Gesellschaftswissenschaften. Daher nutzen wir vor allem qualitative Forschungsmethoden, die ohne die komplexen Vorannahmen vieler quantitativer Ansätze auskommen. Sie werden staunen, wie groß der Schatz ist, der direkt vor Ihrer Nase liegt – alles eine Frage der Methode. Schon bei einfachen Research-Projekten nutzen wir Interviewmethoden, um zum Ziel zu kommen. Unsere Zusammenarbeit in Expert Hubs etwa ähnelt gegenseitigen teilstrukturierten Research-Interviews. Durch qualitative Befragungen lassen sich die Aussagen von Expert*innen aus unterschiedlichen Bereichen gut zueinander in Bezug setzen. Tatsächlich streben wir bei 20blue nicht nach der maximalen Repräsentativität der Daten – im Übrigen genügen nur wenige Studien außerhalb des wissenschaftlichen Kontextes diesen Ansprüchen.

Vielfältig spezialisiert – unsere Themen

arbeiten

Arbeiten ist ein zentraler Lebensbereich. Vieles hängt an der Frage, ob wir Arbeit haben und wie wir arbeiten.

bewegen

Wie wir uns bewegen, sagt viel über uns aus: Bei Mobilität geht es um weit mehr, als von einem Ort zum anderen zu kommen.

engagieren

In Gesellschaften, die sich immer weiter differenzieren, werden vielfältige Möglichkeiten zur Teilhabe wichtiger.

entfalten

Kreativität und Bildung sind wichtige Motoren der menschlichen Entfaltung und der individuellen Autonomie.

erholen

Körperliche und geistige Erholung stehen hoch im Kurs. Wie kann, darf und will sich jede:r Einzelne erholen?

informieren

Daten, Informationen, Wissen: In unserer Welt sind wir Sender:innen, Empfänger:innen und oft selbst Ressource.

konsumieren

Leben wir noch in einer Konsumgesellschaft? Was kommt nach der Wachstumsgesellschaft?

wohnen

Zwischen Wohnungsknappheit und Smart City: Wir sind, wie wir wohnen. Oder wer wir sein sollen und dürfen?

Ihre Ansprechpartnerin

Anja Mutschler

Managing Partner

+49 341 442 82 101

anja.mutschler@20blue.de

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