Kunst und Forschung
Wenn gute Argumente nicht reichen.
Wir verbinden wissenschaftliche Recherche mit künstlerischer Praxis. Das tun wir, wenn Organisationen ein komplexes Thema nicht nur analysieren, sondern Menschen dafür gewinnen, ein Gespräch eröffnen oder eine Veränderung voranbringen wollen.
Wir recherchieren, befragen, ordnen ein und bringen unterschiedliche Perspektiven zusammen. Künstler*innen arbeiten mit denselben Fragen und Materialien weiter: Sie setzen andere Akzente, machen Spannungen sichtbar und schaffen Bilder, Räume oder Situationen, die im Kopf bleiben.
So helfen wir Ihnen, kontroverse Themen, historische Erfahrungen und Zukunftsfragen so zu bearbeiten, dass Menschen sie verstehen, besprechen und mitgestalten können.
Wann brauchen Sie das?
Sie sind hier richtig, wenn …
- Sie eine Veränderung geplant haben, aber Mitarbeitende, Partner*innen oder Öffentlichkeit noch nicht mitgehen.
- Sie eine konflikthafte Geschichte, ein sensibles Erbe oder einen internen Widerspruch nicht glätten, sondern ehrlich bearbeiten wollen.
- Sie für ein komplexes Thema einen Anlass brauchen, der Aufmerksamkeit erzeugt und Gespräche eröffnet.
- Sie unterschiedliche Gruppen zusammenbringen wollen, obwohl sie dasselbe Thema sehr verschieden sehen.
- Sie eine Strategie, ein Jubiläum, einen Standortwechsel oder eine Zukunftsfrage nicht nur erklären, sondern erfahrbar machen wollen.
Was wir für Sie entwickeln
Künstlerische Gegenwartsrecherche
Wir entwickeln Recherche- und Kunstformate für Organisationen, die mit einem schwierigen Thema weiterkommen wollen. Wir klären die Frage, recherchieren Hintergründe, bringen Fachleute und Künstler*innen zusammen und entwickeln ein Format, das zu Ihrem Anlass, Ihren Beteiligten und Ihrem Ziel passt.
Das kann sein:
- eine kuratierte Ausstellung oder Intervention,
- ein künstlerisches Recherchedossier,
- ein Corporate Art Salon oder eine Gesprächsreihe,
- eine gestaltete Studie,
- ein räumliches, visuelles oder performatives Format für Ihre Organisation oder Öffentlichkeit.
Künstlerische Recherche: Projektvolumen ab 50.000 Euro. Gleich anfragen!
Wenn Wissen allein nicht weiterführt
Wissenschaftliche Recherche schafft Klarheit. Wir sortieren, gewichten, ordnen ein und machen eine Lage entscheidbar.
Bei tiefen Veränderungen, Konflikten oder widersprüchlichen Geschichten reicht Klarheit allein jedoch oft nicht. Menschen müssen einen Zugang finden. Sie müssen eigene Erfahrungen und Positionen in Beziehung zu einer Frage setzen können.
Kunst schafft dafür einen anderen Raum. Sie kann Spannung sichtbar machen, ohne sie vorschnell aufzulösen. Sie erreicht Menschen, die kein Ergebnisdokument lesen. Und sie schafft einen Anlass, bei dem Menschen aus unterschiedlichen Rollen und Milieus über dieselbe Sache sprechen, weil sie vor demselben Gegenstand stehen.
Deshalb verbinden wir Forschung und Kunst: nicht weil das eine das andere ersetzt, sondern weil sie unterschiedliche Aufgaben übernehmen.
So arbeiten wir
Wir beginnen mit Ihrer Frage. Wir recherchieren, sprechen mit Fachleuten und Betroffenen, werten Material aus und prüfen Perspektiven im Netzwerk. Je nach Thema arbeitet eine oder mehrere Künstler*innen von Anfang an mit.
Kunst und Recherche laufen dabei nicht nacheinander. Beide beschäftigen sich mit denselben Befunden und Fragen, aber sie setzen andere Mittel ein. Gerade dort, wo ihre Sichtweisen auseinandergehen, entdecken wir oft eine Spannung, die Ihre Organisation weiterbringen kann.
Seit 2011 arbeiten wir mit Fachleuten aus mehr als 20 wissenschaftlichen Disziplinen. Mit 20blue.arts wächst auch unser Netzwerk von Künstler*innen.
Der bisherige Abschnitt über die Deutung der Befunde kann als zweiter Absatz nahezu erhalten bleiben; nur die stark abstrakte Passage „Was dabei auseinandergeht … ist das Ergebnis“ würde ich vereinfachen.
Projektbeispiel: TEESTUNDE von Jürgen Meier
TEESTUNDE Jürgen Meier bei 20blue.arts Oktober bis 1. November 2026 Kolonnadenstraße 9, Leipzig Vernissage: 9. Oktober, 19 Uhr Kunstsalon mit Jürgen Meier: 18. Oktober, 14–17 Uhr · Eintritt: 20 Euro Finissage: 1. November, 14 Uhr
20blue.arts WebseiteFür Organisationen, die Themen sichtbar machen wollen
Dann bleiben die drei Zielgruppen, aber deutlich knapper und aktiv formuliert:
- Museen und Galerien: Wir entwickeln Ausstellungskonzepte, die wissenschaftliche Perspektiven und künstlerische Positionen verbinden.
- Stiftungen und politische Organisationen: Wir entwickeln kuratierte Formate für Demokratie, Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Erinnerungskultur.
- Unternehmen: Wir bearbeiten Unternehmensgeschichte, Veränderungsprozesse und strategische Fragen mit Formaten, die Mitarbeitende, Stakeholder und Öffentlichkeit ins Gespräch bringen.
Das genügt. Die bisherigen langen Erklärungen zu dokumentarischen, forensischen und experimentellen Zugängen kannst du auf der Projektseite oder in den jeweiligen Cases zeigen.
Die Ausstellung ARCHITEKT von Jürgen Meier in der Stiftungsgalerie KK5 ist für uns ein Referenzrahmen: Architektur, Stadt und Biografie werden hier dokumentarisch, forensisch und künstlerisch verschränkt – genau diese Art von Reflexion nutzen wir als Hintergrund, um Formate für Organisationen zu denken.
20blue.arts
20blue.arts ist die Galerie von 20blue, Rechercheatelier in Leipzig. Beide arbeiten in der Kolonnadenstraße 9.
Die Galerie hat ihr eigenes Programm, ihre eigenen Künstlerinnen und Künstler und ihr eigenes Publikum. Sie ist kein Schaufenster für Auftragsarbeiten. Dass beide Häuser dieselbe Adresse teilen, hat aber Folgen: Die Galerie ist der Ort, an dem wir künstlerische Praxis nicht nur einkaufen, sondern kennen. Und sie ist der Raum, in dem ein Projekt öffentlich werden kann, wenn eine Auftraggeberin das möchte.
Sie können 20blue.arts besuchen und Kunst entdecken – oder als besondere Location für Ihre Meetings und Empfänge in Leipzig nutzen.
Mehr über 20blue.arts
Ihre Ansprechpartnerin
Anja Mutschler
Managing Partner
0173-6174281
anja.mutschler@20blue.deSie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
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