NEU: Künstlerische Gegenwartsforschung
Mit Kuration für Organisationen bringt 20blue Kunst, Research und diskursive Praxis in eine gemeinsame Form. Wir entwickeln Ausstellungen, Installationen, Gesprächsreihen, performative Formate, Kataloge und individuelle kuratorische Settings.
Kunst, Research und Diskurs in kuratierten Formaten
Mit Kuration für Organisationen bringt 20blue Kunst, Research und diskursive Praxis in eine gemeinsame Form. Wir entwickeln Ausstellungen, Installationen, Gesprächsreihen, performative Formate, Kataloge und individuelle kuratorische Settings, in denen komplexe Themen sichtbar, erfahrbar und verhandelbar werden.
Dabei entstehen Formate für Museen, Galerien, Stiftungen, politische Organisationen und Unternehmen, die ihre Themen, Fragestellungen oder auch ihre eigene Geschichte auf andere Weise erzählen möchten. Kuration verstehen wir als eine Form der Verdichtung: von Wissen, Erfahrungen, Spannungen und Perspektiven.
Wann Sie 20blue buchen
- Wenn Sie gesellschaftliche oder organisationseigene Gegenwartsfragen mit Mitarbeitenden, Stakeholdern oder Partner*innen reflektieren wollen, ohne in klassische Podiumsformate zu gehen.
- Wenn Ergebnisse aus Research, Systematisierung oder Praxis‑Forschungsrat in Haltungen, Kultur und Beziehungen verankert werden sollen.
- Wenn Sie Resonanzräume für Führung und Teams schaffen möchten, in denen Unsicherheit, Widerspruch und Zukunftsfragen ihren Platz haben.
Was wir anbieten
Kuratierte Salonformate vor Ort
Kuratorische Konzepte für Organisationen
Wir entwickeln mit Ihnen Thema, Dramaturgie, Erzählachse und Format: von der ersten kuratorischen Leitidee über Recherche, Text- und Bildwelten bis zur Konzeption von Raum, Ablauf und Vermittlung.
Jedes Format verbindet mehrere Ebenen:
- wissenschaftlich, weil Research, Analyse und Expert:innenperspektiven einfließen;
- künstlerisch, weil ästhetische Mittel erfahrbar machen, was reine Information nicht leisten kann;
- diskursiv, weil unterschiedliche Stimmen, Erfahrungen und Lesarten in Beziehung gesetzt werden.
Mögliche Formate & Anlässe
Wir sehen verschiedene Möglichkeiten: Klassisch sind Ausstellungen im institutionellen, öffentlichen oder organisationalen Kontext. Aber wir bieten auch Installationen und Interventionen, die Themen räumlich, visuell oder performativ verdichten. Möglich sind auch Gesprächsreihen, Salons oder diskursive Formate, die kuratorisch gerahmt sind. Kataloge, begleitende Publikationen und narrative Programmgestaltung sind ebenfalls Teil unseres Portfolios, wenn Sie mögen. Und, last not least, sind wir gern Partner in Crime, um ganz und gar neue Formate an der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und Organisation zu entwickeln.
Typische Anlässe können sein: die Begleitung von Transformationsprozessen, die kuratorische Aufbereitung von Unternehmens- oder Institutionsgeschichte, die Entwicklung von Formaten zu KI-, Demokratie-, Nachhaltigkeits- oder Erinnerungsthemen oder die Übersetzung komplexer Research-Ergebnisse in öffentliche, interne oder hybride Erzählräume. Oder auch etwas ganz anderes – einfach fragen.
Kuratorische Handschrift
Unsere Meinung: jegliche ästhetische Gegenwartsforschung braucht das Kollektiv! Anja Mutschler und Jürgen Meier entwickeln bei 20blue in der Regel zusammen Konzepte. Je nach Projekt freuen wir uns auf andere Partner*innen aus den verschiedenen künstlerischen Disziplinen und mit kuratorischer Expertise.
Wir nutzen alle zur Verfügung stehenden künstlerische und dokumentarische Zugänge, die Kunst und Wissen produktiv verschränken – seien es dokumentarische, forensische oder essayistische Formen, die für institutionelle und gesellschaftliche Fragestellungen anschlussfähig sind.
Verbindung zu Research & Kooperation
Kuration kann eigenständig beauftragt oder mit Research-Projekten, Co-Thinking-Formaten und der Denkmanufaktur verknüpft werden.
So entstehen Formate, in denen Analyse, künstlerische Praxis und strategische Reflexion zusammenarbeiten: als Ausstellung, als Gesprächsreihe, als Installation, als Katalog oder als ein neues Format, das wir gemeinsam mit Ihnen entwickeln.
Fragen und Antworten
Wieso Kunst UND Wissenschaft??
Dieser Service ist neu. Die These dahinter ist, dass Kunst und Wissenschaft zwei Vehikel sind, andere Perspektiven in verfahrene Diskussionen zu bringen. Sie sind differenzierter, feinsinniger und gerade in der Verschränkung miteinander auch dazu geeignet, Aha-Momente zu erzeugen und damit Bewegung in die Sache zu bringen. Wir denken, dass es in der Transformationsphase derzeit darum geht, aus der Mecker- in die Macher-Energie zu kommen. Das kann bedeuten: Zuversicht, neue Perspektiven, Mut zu schöpfen. Und dafür sind künstlerische Gegenwartsforschungen möglicherweise der direkte Weg, denn: alle Sinne können angesprochen werden und damit neue Sinn-Zusammenhänge offenbart werden. Wir hoffen (und haben erlebt): das bringt weiter!
Unterschied Denkmanufaktur & Research
Der Unterschied zwischen unserem Experimentierraum Denkmanufaktur und unserem Produktionsraum Research liegt darin, dass wir uns bei der Denkmanufaktur zunächst darum kümmern können, die richtigen Fragen zu finden und für alle mehr Freiraum in der Wahl der Mittel besteht. Nicht das Ergebnis, sondern der Prozess stehen im Mittelpunkt. Diesen können wir auf sehr vielfältige Weise begleiten, beforschen und dokumentieren und damit vielschichtige Insights vermitteln, wie bestimmte Gruppen mit Veränderungen umgehen können und wollen. Die Research Services sind das Fundament dieses Labors, denn alles, was wir an Wissen produzieren, ist haltbar. Im Produktionsraum Research können wir uns mit unserer Expert Community und unseren 15 Jahren Erfahrung in den verschiedensten Research-Projekten darum kümmern, dass Sie passgenau und effizient genau jene Antwort(en) erhalten, nach der Sie gefragt haben: methodisch und inhaltlich fundiert, agil erarbeitet und pragmatisch vermittelt. Aber keine Sorge: 20blue berät Sie stets dabei, welcher Denkraum für Sie der Passende ist!
Kann jedes Thema besprochen werden?
20blue sieht sich humanistischer Tradition verpflichtet. Differenz auf dem Boden des Grundgesetzes austragen und aushalten zu lernen, zählt zu wichtigen Kompetenzen einer aufgeklärten Gesellschaft. Auch unsere Corporate Salons verstehen sich als experimentelle Räume in der Tradition der Salons im 18. Jahrhundert, als nicht Hierarchien, sondern Neugier und das Einüben eines guten Umgangs miteinander im Mittelpunkt standen. Und: Freude am Miteinandersein. Insofern ist der Salon auch ein hochaktuelles Community-Format, das 20blue nach zwei Jahren Testung in verschiedenen Formen nun Organisationen selbstbewusst anbieten kann.
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